Malaria

Die Malaria-Erreger werden durch den Stich einer weiblichen Anopheles-Mücke übertragen und Durchlaufen im Menschen innerhalb weniger Tage verschiedene Entwicklungsstadien.
Die Malariaerreger gelangen schließlich ins Blut und in die roten Blutkörperchen, in denen sie sich weiterentwickeln. Im Verlauf zerfallen die roten Blutkörperchen, wodurch Fieber auslösende Substanzen freigesetzt werden. Diese wiederum lösen schwere Fieberschübe aus. Die Fieberschübe treten aufgrund des Entwicklungszyklus der Malariaerreger oft in regelmäßigen Abständen auf, aber nicht zwingend.

Anopheles-Mücken ernähren sich eigentlich von Pflanzensäften, weiblich Mücken benötigen aber mindestens eine menschliche oder tierische Blutmahlzeit, um geschlechtsreif zu werden und Eier legen zu können. Anopheles-Mücken sind vor allem in der Dämmerung, also abends oder früh morgens aktiv. Es gibt verschieden Arten mit unterschiedlichen „Essgewohnheiten“.

Jedes Jahr findet am 25. April der Welt-Malaria-Tag statt, um auf diese Erkrankung, an der immer noch jährlich rund 600 000 Menschen versterben, hinzuweisen.

Besonders gefährlich ist Malaria für Kinder, Schwangere und Patienten mit Immunschwäche wie z.B. bei einer HIV-Infektion/AIDS. Etwa ¾ der tödlichen Malaria-Verläufe betreffen Kinder unter 5 Jahren.
In den Projekten der German Doctors können Erkrankte Dank Spenden medikamentös behandelt werden.
Erfreulicherweise gibt es mittlerweile sogar 2 Impfstoffe gegen Malaria. Und theoretisch gibt es sogar ausreichend Impfstoff, alle Länder des globalen Südens mit Malariaimpfstoff für die Kinder zu beliefern. Aber wie so oft liegt das Problem in der Finanzierung der Medikamente und die betroffenen Ländern können sich den Einsatz in nationalen Impfprogrammen nicht leisten.