Hanta-Viurs, Ebola und Co

Es gibt verschiedene Arten von Hanatviren, welche jeweils ihren eigenen Reservoirwirt haben. Diese Wirte sind meist Mäuse oder Ratten, aber auch Maulwürfe und Fledermäuse können einen Wirt darstellen, wie in jüngerer Zeit bekannt wurde.
Die Viren werden von den Wirtstieren über Körperflüssigkeiten wie Speichel, Kot und Urin ausgeschieden und können auch in getrocknetem Zustand noch ansteckend sein. Viele Infektionen werden nicht erkannt, da sie leicht und unspezifisch verlaufen. Es kann aber auch zu schweren Verläufen mit hämorrhagischem Fieber kommen.

Ebola ist ebenfalls eine Viruserkrankung, die durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Tiere, vermutlich Flughunde und Fledermäuse, oder Menschen übertragen wird. Auch die Ebolaviren verursachen ein hämorrhagisches Fieber.
Anfang 2025 gab es in Uganda den zweiten Ebola-Ausbruch innerhalb von 3 Jahren mit insgesamt 14 Fällen. Dank der Erfahrung, zügiger Einleitung entsprechender Maßnahmen und Überwachung von Kontaktpersonen konnte eine Ausbreitung verhindert und bereits nach ca. 3 Monaten der Ausbruch als beendet gelten.

Virales Hämorrhagisches Fieber ist durch hohes Fieber mit grippeartigen Symptomen wie Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen zusammen mit Blutungen gekennzeichnet. Das können innere Blutungen in Organe oder auch äußerlich sichtbare Blutungen wie blaue Flecken, Blut in Urin oder Stuhl sein. Zu den Erregern, die das lebensbedrohliche hämorrhagische Fieber auslösen können, gehören unter anderem Dengue-, Marburg-, Rift-Valley-, Krim-Kongo- und Gelbfieber- Virus, welche in der Vergangenheit bereits in Uganda aufgetreten sind. Das Krim-Kongo-Fieber wurde zuletzt Anfang dieses Jahres in Uganda bei einem Viehzüchter nachgewiesen.